Keimbildner sind eine Klasse von Substanzen, die verwendet werden, um die Geschwindigkeit und Anzahl von Kernen zu regulieren, bevor sie stabile Kerne bilden. Mit der Entwicklung der Keimbildungstheorie können Keimbildner in zwei Kategorien unterteilt werden: solche, die die Keimbildung fördern oder hemmen.
I Keimbildungspromotoren
Anorganische Keimbildungspromotoren
Talk und Glimmer sind zwei sehr wirksame anorganische Nukleationsförderer. Die Nukleationsmittel werden Polymeren durch direktes Mischen oder Schmelzmischen zugesetzt und können zu einer deutlichen Erhöhung der Kristallinität schwer kristallisierbarer Polymere führen.
Organische Keimbildner
PET ist die wichtigste Polyesterfaserart mit hervorragenden Eigenschaften, aber die Kristallisationsrate ist langsam und führt tendenziell zu unvollständiger und ungleichmäßiger Kristallisation. Die Zugabe von Polyether erhöht jedoch die Kettensegmentaktivität vonPET, was zu einer deutlichen Erhöhung der Kristallinität von PET führt.
II Keimbildungsinhibitoren
Anorganische Nukleationsinhibitoren
Anorganische Keimbildungsinhibitoren werden den untersuchten Systemen häufig als Fremdionen zugesetzt. Beispielsweise werden Eisen- und Aluminiumionen aufgrund ihrer asymmetrischen Ladung vom Kristallkern an die Kristalloberfläche gezogen, was das Wachstum des Kristalls verhindert und somit die Keimbildung hemmt.
Organische Keimbildner
Die extrem hohe Keimbildungsrate und schnelle Kristallisation von Polyformaldehyd bei der Polymerisationsreaktion führt zu vielen kombinierten Verarbeitungsfehlern. Die Zugabe von NBR und die Inhibierungswirkung nehmen mit der Menge an NBR und der Dispersion zu.
III Mechanismen der Keimbildungsregulierung
In Lösungskristallisationssystemen kann der Kristallkristallisationsprozess in folgende Schritte unterteilt werden: Bildung übersättigter Lösungen, Erzeugung pränuklearer Cluster, Nukleation und Nukleationswachstum. Nukleationspromotoren wirken dagegen als Nukleationszentren und verringern die freie Nukleationsenergie, die für die Bildung von Kernen durch gelöste Moleküle erforderlich ist. Inhibitoren hingegen lösen die gebildeten instabilen pränuklearen Cluster auf, indem sie diese zerstören, sodass sie nicht die kritische Größe für die Bildung von Kernen erreichen.


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